Bei einem meiner Webstreifzüge fand ich zwei interessante Artikel über die Zukunft von Social Networks.
Der erste war betitelt mit - Raus aus der Pupertät: 2008 werden Social Networks erwachsen und glänzte mit aktuellen Userstatistiken der Social Networks. Angeblich würden immer mehr ältere Personen, also 55+, in Social Networks aktiv - aha.
Der zweite (englischsprachige) Artikel - Youngsters not happy oldies going online - beschreibt ein anderes, viel schlimmeres Phänomen, das dabei auftritt.
Jugendliche und das sind die derzeitigen Hauptuser von Social Networks sind immer mehr verängstigt über die zunehmend älteren User. Der Fall des 18-järigen Seigal ist da nur die Spitze des sozialen Eisbergs.
Die Eltern seiner Freundin hinterließen liebe Grüsse auf seinem MySpace account und die ganze Welt konnte die Peinlichkeit sehen. Seine 72-jährige Großmutter sendet ihm jeden Tag Instant Messages um mit ihm in Kontakt zu bleiben während dem er in der Uni sitzt. “What the fuck?”
Bis heute war MySpace noch ein Rückzugsgebiet für die Generation unter 30. Doch immer mehr “Alte”, vor denen man sich eigentlich gerade dort unbeobachtet fühlte, erobern diese Networks für sich und ihresgleichen.
MySpace, Youtube, Gmail - alles schon in den Händen der “Eltern-Generation”!
So flüchtet man sich eben nun in neue Angebote und findet seine Freunde auf Twitter, Pownce und LastFM.
Heute werden von Eltern eben keine Tagebücher mehr unter dem Bett gefunden, sondern Blogs auf MySpace und Facebook. Werden die kommenden Social Networks mit unteren und oberen Alterslimits und virtuellen Zäunen ausgestattet sein?
Foto: marcegrez




