Flickr hat mit dem neuen Videoservice ein Signal für die Zukunft gesetzt.
Fotos sind zwar immer noch nett anzusehen und werden auch in 20 Jahren noch existieren. Videos haben aber einen speziellen Reiz, den man mit Fotos nicht erzielen kann. Laufende Bilder waren schon einmal revolutionär. Und nun beginnen die Bilder auch via Internet zu laufen. Jeder ist sein eigener Regisseur und filmt was das Zeug hält.
Doch was hat es mit diesen “längeren Porträts”, wie es Flickr nennt, auf sich?
Eine kurze Videosequenz mit 30 bis 90 Sekunden kann ein hervorragendes Porträt einer Person sein. Dazu stellst Du einfach eine Kamera auf ein Stativ, suchst einen ruhigen Hintergrund und stellst der zu porträtierenden Person eine Frage, wie: “Welcher ist Dein aktueller Lieblingsfilm/Schauspieler/Musiker und warum?” oder “Wo siehst Du Dich in 20 Jahren?”
Spannend und witzig zugleich wird es dann in einigen Jahren, wenn man sich diese Kurzporträts wieder ansieht. Und so könnte Flickr sich in Zukunft sehr wohl von Youtube abgrenzen und “wertvollere” Inhalte beheimaten.
Fotografierst Du noch oder filmst Du schon?
Mich interessiert Deine Meinung zum Thema: Foto oder Video? Schreib mir Deinen Kommentar dazu!





Di, 15. Apr 2008 um 22:04
Das werd ich jetz glaub ich echt mal machn. Zu Freunden/Bekannten gehn und spontan fragen: “Wo siehst Du Dich in 20 Jahren?” oder sowas..
Di, 15. Apr 2008 um 22:25
Schuster bleib bei deinen Leisten…
Mi, 16. Apr 2008 um 18:25
Oje, ich merke, dass ich für den Rückblick in die Vergangenheit sogar noch die Offline-Version der Bilder bevorzuge… Ähnliches habe ich/musste ich auch schon früher machen - z.B. nach einer Veranstaltung einen Brief an sich selbst schreiben, den man viel später zugestellt bekommt. Selbst dieser kurze Zeitraum war ausreichend, um sich über sich selbst zu wundern. Doch zurück… lieber Photo - ein kurzes Argument dafür findet sich auch hier:
http://zonezero.com/magazine/essays/diegotime/time.html - die Familie Goldberg im Laufe der Zeit…