Das iPhone ist seit heute auch in Österreich und Irland käuflich zu erwerben.
Das iPhone mit 16 GB kostet 499,- Euro, das kleinere 8 GB iPhone kommt auf 399,- Euro. An den Vertrag gebunden ist der Kunde ganze 24 Monate mit mindestens 39,- bis zu 55,- Euro Monatsgebühr.
Gizmodo, ein großes amerikanisches Gadget-Blog, wundert sich ebenfalls darüber, dass das gleiche iPhone, dass in New York 519,- Dollar kostet in Wien umgerechnet 778,- Dollar kosten soll. Eine saftige Differenz von 259,- Dollar also!
“Apple melkt die Europäer mit Extrempreisen“, schreibt Gizmodo und nennt Apple “Räuber“. Starker Tobak für ein amerikanisches Blog!
Ich finde Apple´s Strategie der Preisgestaltung nicht ganz durchschaubar. So zahlt jemand, der in den USA – oder via ebay – das iPhone kauft und es dann zuhause hackt wesentlich weniger, als der legale Käufer. Wird damit nicht der “illegale” Hackerweg unterstützt? Und wenn Apple in Europa mehr verdient, warum werden dann nicht Produkte wie das iPhone zuerst in Europa gelauncht? Was meint ihr?
iPhone In Ireland and Austria Gives Us Excuse to Talk Beer [gizmodo]
iPhone bei T-Mobile Österreich [t-mobile.at]
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Was ein Humbug!
Hier werde sprichwoertlich Aepfel mit Birnen verglichen
Das einzige Land, wo das iPhone ueberteuert ist, das ist Irland.
In allen anderen Laendern braucht man sich nicht derartig aufzuregen.
Warum?
1. Apple hat in den USA bessere Infrastruktur fuer Verkauf und Service
2. Die Preise in den USA sind immer OHNE Sales Tax und diese ist in anderen Staaten
der USA hoeher als New York. Die Angabe ist mit Vorsicht zu geniessen.
Ausserdem muss man offiziell fuer jedes ausgefuehrte iPhone Zoll zahlen.
Die Leute, die es nicht tun oder importierte iPhones ueber Ebay kaufen sollten sich
ueber einen Brief des deutschen Zoll nicht wundern.
3. Der Kunde bezahlt in den USA auch fuer jeden ankommenden Anruf und nicht
nur, wenn man selber anruft. Daher kommen hoehere Inklusivminuten.
4. Ein iPhone ohne Datenflatrate nutzt recht wenig. Einfach mal bei Youtube schauen,
ein Kunde hat eine Rechnung von knapp 5000$ erhalten, weil AT&T die Flatrate
fuer Daten nicht in deren System hatte fuer den Kunden.
5. In Europa wird im Schnitt weniger mit dem Handy telefoniert, Oesterreich und die
Schweiz sind da eine Ausnahme. Zumindest bei den Laendern, wo es das iPhone
bereits gibt. Die Tarife im Burgenland sind entscprechend gut.
6. Lokalisierung kostet ebenfalls Geld. Wer mit einem englischen Menu auf dem iPhone
zurecht kommt, kann ja auf die anderen Sprachen verzichten. Bis auf Englisch und
vielleicht noch Spanisch braeuchte Apple allein in der USA keine andere Sprache.
Das alles fuehrt jeweils zu einem kleinen Teil zu den hoeheren Preisen, die wir in
Europa ohnehin kennen sollten
PS: Apple hat in den letzten Wochen die Preise fuer verschiedene Produkte angeglichen.
iPods sind zum Beispiel nur in den europaeischen Stores im Preis gesenkt worden.
Ausserdem machen anderen Firmen das auch, wenn man mal nach Computern, Autos oder Haushaltselektrogeraeten schaut. Das ist fast alles in den USA billiger.
Aber immer muss Apple als Buhmann hinhalten, wenn man sich beschweren will.
Dann kauft eben keine Apple Produkte und laestert mal ueber anderen Firmen.